CAN in der Landwirtschaft
Die Firma Holmer Maschinenbau zählt zu den Technologieführern im Bereich landwirtschaftlicher Spezialmaschinen. Im Systemfahrzeug Terra Variant wird der CRep-N von EMS Dr. Thomas Wünsche eingesetzt, um die Störunempfindlichkeit des Gesamtsystems zu erhöhen.

Anwendung

CAN in der Landwirtschaft

Die Firma Holmer Maschinenbau GmbH produziert innovative Spezialmaschinen im Bereich der Landtechnik. Ein Beispiel hierfür ist das Systemfahrzeug Terra Variant. Diese Maschine kann für unterschiedliche Aufgaben wie das Ausbringen von Gülle, das Verstreuen fester Düngemittel oder als Überladefahrzeug bei der Ernte von Rüben, Mais oder Getreide benutzt werden. Trotz eines vergleichsweise niedrigen Dieselverbrauchs können bis zu 160 m³/h Gülle bei einer Injektion von 25 m³/ha ausgebracht werden. Für die Rüben- oder Maisernte steht ein Bunkervolumen von 35-40 m³ zur Verfügung, das bei einer Befüllung mit Rüben innerhalb von ca. 60 Sekunden, im Fall von Mais nach ca. 160 Sekunden entleert ist. Für die Datenübertragung zwischen Bedienterminals, Joysticks und Ventilen sowie die Überwachung von Sensordaten kommt unter anderem das Controller Area Network (CAN) zum Einsatz. Der Terra Variant ist 10,25 m lang und 3,98 m hoch, aufgrund dieser Abmessungen sind Busleitungen von über 15 m für die Steuerung von Anbaugeräten notwendig. Wenn alle Busteilnehmer auf einer Datenleitung angeschlossen sind, erhöht dies die Störempfindlichkeit des Gesamtsystems. Da Holmer besonderen Wert auf die Zuverlässigkeit seiner Maschinen legt, suchte man eine verlässliche und kostengünstige Lösung zur Erhöhung der Störsicherheit.

EMS Dr. Thomas Wünsche hatte mit dem CAN Repeater CRep-N bereits ein passendes Produkt im Programm. CRep-N erlaubt die Aufteilung eines CAN Busses in zwei physikalisch getrennte Busse. Dadurch erhöht sich nicht nur die Störunempfindlichkeit des Gesamtsystems, auch die Wartung einer komplexen Maschine wie des Terra Variant wird erleichtert. Dies ist insbesondere in der Landtechnik von Bedeutung, da aufgrund starker Umwelteinflüsse nicht ausgeschlossenen werden kann, dass beispielsweise eine mechanische Beschädigung zu einem Leitungsbruch führt. In diesem Fall hilft eine Aufteilung des Busses bei der schnellen Identifikation des fehlerhaften Busteilnehmers. Diesen Vorteil bieten für lineare Busstrukturen die von EMS Dr. Thomas Wünsche angebotenen Repeater CRep-DS-102 und CRep-N. Für stationäre Anlagen mit einer großen Anzahl von CAN-Knoten sind sternförmige Topologien in der Regel vorzuziehen, welche mit den Stern-Repeatern CRep-S8C und CRep-S10I implementiert werden können.

CAN-Repeater CRep N

Der tragschienenmontierbare CAN-Repeater CRep N überträgt und verstärkt CAN-Signale protokolltransparent. CRep N ermöglicht eine flexible Gestaltung der Netztopologie, Stern- und Baumstrukturen können ebenso wie lange Stichleitungen realisiert w…